Stellen Sie sich vor, Sie wollen dem deutschen Alltag entfliehen. Sie reisen in ein Land, das in keinem Neckermann-Katalog angeboten wird. Sie fühlen sich als Rebell und Abenteurer. Und dann stossen Sie ausgerechnet auf schweres Deutschtum. Überall. In Deutschland ist es grau, das Fernsehen verkündet am laufenden Band schlechte Botschaften. Also nichts wie weg und auf in ein wildes Land, wo das Leben noch pulsiert. Und so macht sich Ingo Petz auf nach Aserbaidschan. Ein Land, wo ihn niemand erwartet und in das sich selten auch nur ein Rucksacktourist verirrt. Ein Land, das nach Öl, Salz und Smog riecht und in dem das Taxifahren eine Philosophie noire ist. Vor allem aber ein Land, in dem sich das Leben noch echt anfühlt und in dem täglich die unglaublichsten Dingepassieren. Und ihm wird klar: Dies ist ein Land für Rebellen, man muss sich ihm aussetzen und wird nie mehr derselbe sein. Je mehr Ingo Petz in die Skurrilitäten des aserbaidschanischen Alltags eindringt, desto ferner und irrealer erscheint ihm sein eigenes Land. Doch dann wird er auf der Strasse mit den Worten tOli Kahn!T gegrüsst und hört von Studenten: Das Paradies, das liege in Deutschland. Und da weiss er: Bei dieser Reise erfährt er nicht nur viel über das melancholische Land am Kaukasus, sondern auch einiges über Deutschland.
www.daccord-art.de /siddhi-art/… Manchmal entdeckt man die Natur neu und die Fesseln der zivilisatorischen Annehmlichkeiten ist man mehr als bereit abzuwerfen. Auf diesen Reisen dreht sich in der Tat alles um das so genannte Dharma-Relaxen weil man sich irgendwie auch für den Zen-Buddhismus interessiert und sich in die Abgeschiedenheit von Inseln (vielleicht auch Bardos) zurück-zu-ziehen wünscht, um zu wandern, zu genießen und die freie Natur zu erleben. Die Bilder sind ein Gegenentwurf zum konsumorientierten, willenlosen Massentourismus. Diese Art zu sehen ist der oberflächlichen Gesellschaft überdrüssig geworden und entdeckt als Alternative “Zen und die Kunst jenseits Reise-Katalogen an fremden Orten zu leben, zu lachen und zu lieben. So wandert man und fliegt durch die Welt auf der Suche nach dem Sinn der Welt und der Liebe. Auf unserem Weg landen wir auch gelegentlich auf “diversen Inseln” innerhalb der Inseln, wo wir auf die unterschiedlichsten Menschen treffen, denn Kunst bedeutet für mich neben des Bebilderns „möglichst unterschiedlichste Menschen kennenzulernen. Trotz den wilden Träumen geht es auf diesen Reisen jedoch viel ruhiger zu. Das Dharma-Relaxen sucht die Einsamkeit um in Ruhe über das Sein zu meditieren. Kurz …ich fühle mich gesammelt, froh und frei. Video Bewertung: 0 / 5
Auf der Foto-Reise in Dänemark wagte sich unser Fahrer mit dem Deerberg-Auto ein bisschen zu nah ans Wasser. Das Auto blieb stecken. Alles schieben half nichts. Die Rettung brachten die gelben Engel und die Foto-Reise ging weiter. Schöne Fotos in unserem nächsten Katalog sind also garantiert.
Wenn zu Beginn eines jeden Jahres der neue Touratech Katalog ausgeliefert wird, dann liegen Wochen voller Überstunden hinter den Touratech Mitarbeitern. In einer beeindruckenden logistischen Leistung werden die Vorlagen für den Katalog in Niedereschach erstellt und online an die Druckerei übermittelt. Während die ersten Bögen des Katalogs schon im Druck sind wird in Niedereschach weiter an dem mehr als tausendseitigen Werk gearbeitet. Die fertigen Kataloge werden dann direkt dorthin geliefert wo sie benötigt werden – zum Beispiel zu den einzelnen Messestandorten. Und das alles passiert innerhalb von wenigen Wochen. Video Bewertung: 5 / 5
Gabriele MünterDie Reise nach AmerikaPhotographien 1899-1900 / Katalog Lenbachhaus MünchenGabriele Münter (1877-1962), Malerin und Graphikerin, Mitbegründerin des ´´Blauen Reiter´´ und Lebensgefährtin Wassily Kandinskys, ist jetzt auch als Photographin zu entdecken. Ein bisher kaum beachteter Fundus von mehreren Hundert Aufnahmen, entstanden zwischen 1899 und 1916, gelangte nach ihrem Tod zusammen mit ihrem persönlichen Nachlass ins Lenbachhaus München, das in einem zweiteiligen Ausstellungsprojekt Gabriele Münters photographisches Werk ab September 2006 erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wird. Ein erster reich bebilderter Bestandskatalog ist der Amerika-Reise 1898-1900 gewidmet, die sie, gerade 21 Jahre alt, gemeinsam mit ihrer Schwester Emmy unternahm. Sie blieben zwei Jahre, zunächst bei Verwandten in St. Louis, reisten viel, und Gabriele Münter photographierte ausgiebig: Landschaften in Missouri, Arkansas und Texas, die Prärie, die teilweise noch pionierhaft anmutenden Behausungen, die Städte – St. Louis, Dallas, New York -, die Familie. Der Blick der angehenden Künstlerin verrät Originalität, Vorurteilslosigkeit und jene klare, analytische Sicht auf das Motiv, die sich später in vielen ihrer Zeichnungen wiederfindet. Münters Amerika-Aufnahmen sind auch photohistorisch überaus interessant – als frühe, in ihrer Art nahezu einzigartige Dokumente und als Belege einer photographischen Ästhetik, die bereits auf Walker Evans vorausweist.Herausgegeben von Helmut FriedelMit Beiträgen von Annegret Hoberg, Isabelle Jansen,Daniel Oggenfuss und Ulrich Pohlmann224 Seiten, 130 Duotone-Tafeln, 96 AbbildungenFormat: 24 x 29 cm, gebundenEUR 49,80